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Hirmer – Antike, Architektur, Asien, Italien, Fotografie, Kunstgewerbe, Kunstgeschichte, Kulturgeschichte, Malerei, Skulptur, Reise

Aktuelle Ausstellungen

Hier finden Sie alle aktuellen und beendeten Ausstellungen, zu denen der Hirmer Verlag einen Katalog veröffentlicht.

 

Alexander Dettmar

Zerstörte deutsche Synagogen

Mit erdigen Farben und klaren Formen hat Alexander Dettmar sie auf die Leinwand gebracht: Synagogen, die einst selbstverständlicher Bestandteil unserer Städte waren. Was der Künstler malt, ist nicht die Ruine, nicht das Bild der Zerstörung. Er malt die würdevollen, Ehrfurcht gebietenden Bauwerke, wie sie heute noch aussehen sollten, hätten nicht Intoleranz, Gewalt und Dummheit sie aus unserer Mitte gerissen.
Alexander Dettmar macht diese Lücken spürbar, gerade indem er versucht, sie zu schließen. Seine Bilder machen die Vielfalt der jüdischen Gotteshäuser, die verschiedenen Zeiten und Regionen und damit auch verschiedenen Stilen entstammten, erlebbar.

Ausstellungsdaten:

Homburg 16.1. - 4.2.2014
Kulturzentrum Saalbau (externer Link)

Münster 14.1. - 30.3.2014
Akademie Franz Hitze Haus (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Alexander Dettmar
Painting to Remember

Alexander Dettmar
Painting to Remember

 

Alexandra Hendrikoff

Metamorphose

Mit ihren organischen Artefakten thematisiert Alexandra Hendrikoff das Finden und Erfinden der Natur. Ihre Objekte erinnern an Kokons, Tunnel oder Hüllen. Mit Garn, Gaze, Holz, Graswurzeln oder Strohseide durchwirkten und Löwenzahnsamen benetzten
Papierkörpern will die Künstlerin nicht einfach nur Naturformen kopieren, sondern die biologische Formensprache erforschen.

Ausstellungsdaten:

Up Art / Neustadt 23.3. - 27.4.2014

Katalog zur Ausstellung:

Alexandra Hendrikoff

 

Andreas Schlüter

Schöpfer des barocken Berlin

Andreas Schlüter (1659/60–1714) – der bedeutendste Bildhauer-Architekt der Barockzeit nördlich der Alpen – verwandelte um 1700 Berlin in eine moderne, barocke esidenzstadt. Als Hofkünstler wurde Schlüter mit einer Vielzahl von Aufgaben betraut, obei er sich an so glanzvollen Kunstzentren wie Rom und Paris orientierte. Damit efüllte er die Repräsentationsstrategien seines Auftraggebers König Friedrich I. in Preußen anlässlich seiner Krönung 1701.

Ausstellungsdaten:

Berlin 4.4.–13.7.2014
Bode Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Andreas Schlüter

Schlüter in Berlin

 

Anton Graff

Gesichter einer Epoche

Anton Graff war der führende Bildnismaler der deutschen Aufklärung.
Zeitgenossen bewunderten seine Fähigkeit, den Modellen »bis in das Innere der Seele« zu schauen, doch war sein größtes Verdienst, dass er die führenden Persönlichkeiten seiner Epoche porträtierte und so ein Panorama der bedeutendsten Dichter, Denker und Monarchen hinterließ.

Ausstellungsdaten:

Winterthur 22.6.–29.9.2013
Museum Oskar Reinhart (externer Link)

Berlin 25.10.2013-23.2.2014
Alte Nationalgalerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Anton Graff

 

Der Clair-obscur-Holzschnitt im 16. Jahrhundert

Meisterwerke aus der Sammlung Georg Baselitz und der Albertina

Rund 200 Werke aus der Sammlung des Malers Georg Baselitz und aus der Albertina demonstrieren in dieser Ausstellung auf beeindruckende Weise die Entstehung und künstlerische Entwicklung des Clair-obscur-Holzschnitts im 16. Jahrhundert. Gezeigt werden besonders schöne, seltene, teilweise nur einmalig existierende Drucke von Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer oder Hans Burgkmair.

Ausstellungsdaten:

Wien 29.11.2013–16.2.2014
Albertina (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

In Farbe! Clair-obscur-Holzschnitte der Renaissance

 

Die Welt der Wikinger

Kulturen im Kontakt

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt die Geschichte der Wikinger mit spektakulären Ausgrabungsfunden, die erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Furchterregende Krieger und Eroberer, welterfahrenene Seefahrer, Handelsleute, Bauern und hoch spezialisierte Handwerker prägen das Bild der Wikinger. Vom 9. bis zum 11. Jahrhundert dominierten sie den Nord- und Ostseeraum, reisten nach Russland und bis ins Byzantinische Reich, gründeten Siedlungen an den Küsten Grönlands und Nordamerikas. Skandinavier, Briten und Iren sehen die Wurzeln ihrer Nationen in der Wikingerzeit.
Mit der Christianisierung ihrer Königreiche begann ihre Integration in das mittelalterliche Europa. Im Zentrum der Ausstellung steht das größte bekannte Kriegsschiff der Wikinger mit einer Länge von 37 Metern. Zusammen mit acht weiteren Wikingerschiffen 1997 im Hafen des dänischen Roskilde gefunden, wird es erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Das Schicksal des Schiffes bestimmt die vier Themenbereiche der Ausstellung: Kulturen im Kontakt, Expansion und Krieg, Macht und Glanz, Glaube und Ritual. Die letzte große internationale Ausstellung zur Kultur der Wikinger liegt nunmehr zwanzig Jahre zurück.
Ein Forscherteam des Nationalmuseums Kopenhagen, des Britischen Museums London und der Staatlichen Museen zu Berlin kam nun zusammen, um berühmte alte und sensationelle neue archäologische Funde für ein breites Publikum zu präsentieren.
Eine Ausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Nationalmuseum Kopenhagen und dem Britischen Museum London

Ausstellungsdaten:

Berlin 10.9.2014–4.1.2015
Martin-Gropius-Bau (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Die Welt der Wikinger

 

Dionysos

Rausch und Ekstase

Wie kein anderer der antiken Götter fasziniert Dionysos bis heute. Es ist der Reiz der Grenzüberschreitung, das Unheimliche und Wilde im Dionysischen, dessen schöpferische Macht Friedrich Nietzsche der von Apollon repräsentierten Vernunft und Beherrschung gegenübergestellt hat. Der Gott der Freude, des Rausches und der Fruchtbarkeit wird seit der Antike in einem Siegeszug, mit entfesseltem Gefolge von tanzenden Satyrn und Mänaden, gezeigt. Bei den Griechen und – unter dem Namen Bacchus – bei den Römern im religiösen Mysterienkult verehrt, steht er in der Kunst der Renaissance für den Triumph des Lebens. Die barocke Malerei macht ihn zum Symbol der Lebensfreude, er verkörpert das sinnliche Naturempfinden. Er und seine Braut Ariadne sind eines der am häufigsten gemalten Liebespaare. Bis ins 20. Jahrhundert äußert sich die Begeisterung der Künstler für die leidenschaftliche Welt des Weingottes in Selbstportraits als Bacchus oder Bacchantin.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 3.10.2013–12.1.2014
Bucerius Kunst Forum (externer Link)

Dresden 8.2.–10.6.2014
Staatliche Kunstsammlungen (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Dionysos

 

Egon Schiele

Der Anfang

Egon Schieles markanter Strich entwickelte sich bereits früh, sowie auch andere wesentliche Gestaltungsprinzipien sich bereits in seiner ersten Schaffensphase wiederfinden. Mit umfassenden Beiträgn zeigt die Publikation das Frühwerk Schieles, das hier zum Teil erstmalig abgebildet wird.

Ausstellungsdaten:

Tulln 28.3.–27.10.2013
Egon Schiele Museum (externer Link)

Ravensburg 16.11.2013–23.3.2014
Kunstmuseum Ravensburg (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Egon Schiele

Egon Schiele

 

Esprit Montmartre

Die Bohème in Paris um 1900

„Das Viertel ähnelt einem riesigen Atelier“, schrieb ein zeitgenössischer Kritiker in den 1890er-Jahren über den Montmartre in Paris. Als Gegenwelt zum mondänen Paris der „Belle Epoque“ hatte sich der am damaligen Stadtrand gelegene Montmartre-Hügel ein dörfliches, ursprüngliches Flair bewahrt, das viele Dichter, Komponisten und Maler anzog. Dieses andere Paris fand als Mikrokosmos für ein künstlerisches Selbstbild mit Henry Murgers Roman Bohème (1847–1849) einen zunächst literarischen Ausdruck, zog aber bald viele Künstlerinnen und Künstler an, die sich – obwohl oft aus großbürgerlichem Elternhaus stammend – bewusst für ein Leben als ärmliche Bohemiens am Rande der Gesellschaft entschieden und dieses neue künstlerische Selbstverständnis als freiwillig-unfreiwillige Außenseiter auch in ihrer Kunst erstmals besonders realistisch und eindrücklich widerspiegelten. Mit rund 150 Gemälden und Arbeiten auf Papier von u. a. Pierre Bonnard, Ramon Casas, Edgar Degas, Kees van Dongen, Vincent van Gogh, Max Jacob, Marie Laurencin, Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec und Suzanne Valadon wird in der Ausstellung die besondere Atmosphäre am Montmartre um 1900 erlebbar. Historische Fotos sowie zahlreiche Plakate und Grafiken tragen dazu bei, diesen ungewöhnlichen Moment der Kunstgeschichte in weiteren Facetten zu beleuchten.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt am Main 7.2.–1.6.2014
Schirn Kunsthalle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Esprit Montmartre

Esprit Montmartre

 

Florenz!

Florenz fasziniert seit jeher durch sein reichhaltiges Kulturerbe. Philosophen, Schriftsteller, Architekten, Ingenieure, Maler und Bildhauer haben in der Stadt am Arno über Jahrhunderte unzählige Meisterwerke geschaffen. Florenz, das ist die Stadt von Dante und Boccaccio, von Donatello und Michelangelo, von Amerigo Vespucci und Machiavelli und die Heimat der Medici.
Die Ausstellung geht dieser Faszination nach, indem sie – zum ersten Mal in Deutschland – der toskanischen Hauptstadt und dem „wunderbaren florentinischen Geist“ (Jacob Burckhardt) eine umfangreiche Präsentation widmet. Sie zeichnet das Porträt der Stadt über eine Zeitspanne von fast 700 Jahren: von der Wirtschaftsmacht des Mittelalters über die Wiege der Renaissance bis zur Bedeutung als intellektuelles und kosmopolitisches Zentrum im 19. Jahrhundert.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der Soprintendenza Speciale per il Patrimonio Storico, Artistico ed Etnoantropologico e per il Polo Museale della città di Firenze und mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut.

Ausstellungsdaten:

Bonn 22.11.2013–9.3.2014
Kunst- und Ausstellungshalle der BRD (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Florenz!

 

Fritz Koenig. Kultbild

Aus Werk und Sammlung

Der 1924 geborene Bildhauer Fritz Koenig ist als Künstler, Sammler und Mensch tief in der altbayerischen Glaubenswelt verankert. Seit den Anfängen seines bildnerischen Schaffens in den späten vierziger Jahren hat er eine Fülle an sakralen Werken in offiziellem Auftrag oder aus eigenem Impetus heraus geschaffen. Diese Auseinandersetzung mit ikonographischen Traditionen findet ihre Entsprechung in den reichen kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen des Bildhauers: Die zentralen Themen nicht nur christlicher Andacht und Memoria finden sich in Kunstwerken und Artefakten auf vielfältigen Ebenen darin wieder.

Die temporäre Heimat im Kreuzgang des Klausurbereichs des Klosters Seligenthal für ausgewählte Kunstobjekte aus Oeuvre und Sammlung der Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung ist eine großartige Ausstellungsmöglichkeit, ein kostbares Geschenk an das Werk. An diesem besonderen Ort erfahren die Arbeiten eine spürbare spirituelle Aufladung.

Ausstellungsdaten:

Landshut Dauerausstellung
Skulpturenmuseum im Hofberg (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Fritz Koenig. Werkverzeichnis (Paket)

Fritz Koenig

 

From Samoa with love?

Samoa-Völkerschauen im Deutschen Kaiserreich. Eine Spurensuche

Die Ausstellung nimmt den Besucher auf eine Spurensuche durch Deutschland und Samoa mit, macht ihn bekannt mit Entdeckungen in Archiven, Privatsammlungen und samoanischen Dörfern. Ausstellungsgegenstände der Sammlung Marquardt offenbaren ihre Bedeutung, vermengen sich mit den Stimmen von heute lebenden Nachfahren der ehemaligen Völkerschau-Darsteller. Insgesamt entsteht ein differenziertes und feinteiliges Bild, in dem nicht zuletzt die Lebensverhältnisse, Motive und mit ihrem Deutschlandbesuch verknüpften Ziele und Strategien der samoanischen Völkerschau-Reisenden im Vordergrund stehen.

Ausstellungsdaten:

München 31.1. - 5.10.2014
Völkerkundemuseum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

From Samoa with Love?

 

Geist und Glanz der Dresdener Gemäldegalerie

Anhand von einhundert Werken werden verschiedenste Facetten der legendär reichen Dresdener Gemäldegalerie in der Zeit von Barock und Aufklärung dargestellt. Sieben Kapitel umkreisen Aspekte zur Entstehung und Präsentation sowie zur inhaltlichen Ausrichtung der überaus komplexen Sammlung an ausgewählten Meisterwerken berühmter Künstler: Tizian, Velazquez, van Dyck, Rembrandt, Watteau, Canaletto, Mengs und Graff.

Ausstellungsdaten:

München 27.8.-23.11-2014

Katalog zur Ausstellung:

Geist und Glanz der Dresdener Gemäldegalerie

 

Géricault

Bilder auf Leben und Tod

Im Herbst 2013 präsentiert die SCHIRN die erste Einzelausstellung zu Théodore Géricault (1791–1824) in Deutschland. Sie rückt zwei der zentralen Themenkomplexe des bedeutenden französischen Malers der romantischen Schule in den Mittelpunkt: das physische Leiden des modernen Menschen, wie es eindrücklich in Stillleben von abgeschnittenen Köpfen und Gliedmaßen als das Ineinander von Leben und Tod zum Ausdruck kommt, sowie die psychische Qual, wie sie seine Porträts von Geisteskranken zeigen. Diese komplett neuartigen Darstellungen von existenziellen Situationen, von Wahnsinn und Krankheit, von Leiden und Tod stehen beispielhaft für Géricaults besondere Modernität, die solchen mit Abscheu und Ekel besetzten Sujets Bildwürdigkeit und eine verstörende Aktualität verleiht. Angesiedelt zwischen dem romantischen Geschmack an Horror und dem unsentimentalen Blick der Wissenschaft spielte Géricault mit seinen Bildern von Wahnsinn und Tod bei der Konstituierung und Sichtbarmachung des modernen Subjekts eine entscheidende Rolle. Im Dialog mit Arbeiten von Zeitgenossen wie Francisco de Goya, Johann Heinrich Füssli oder Adolph Menzel stellt die Schau das traditionelle Verständnis von Realismus und Romantik als zwei einander ausschließende Epochenstile in Frage.

Ausstellungsdaten:

Frankfurt 18.10.2013–26.1.2014
Schirn Kunsthalle (externer Link)

Gent 25.2.–21.5.2014
Museum voor Schone Kunsten Gent (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Géricault

Géricault

 

Hans Aichinger

Die Familie. Eine Aufstellung

„Bilder, die faszinieren und zugleich distanzieren, weil sie so klar und doch schwer durchschaubar sind, weil Aichinger immer aufs Ganze geht und sich selbst nicht schont. Aichinger ankert auf der Rückseite der trostlosen Erfolgsgesellschaft, von wo aus er um so genauer auf die kulturellen Verwerfungen schaut, während er an seinen Konzentrationsübungen arbeitet. Was soll verkehrt sein an dieser Absage an die Flachheiten der Massenkultur und einem existenziellen, altertümlichen Anspruch auf das Geistige, auf Sinn und Weltverstehen?“
Aus: Christoph Tannert „Am Anfang ist Licht, am Ende das Nichts“ in: „Hans Aichinger. Wahrheit oder Pflicht“ Hirmer 2013.

Ausstellungsdaten:

Detmold 6. 4. - 11. 5. 2014
Lippische Gesellschaft für Kunst e.V. (externer Link)

ver.di Bundesverwaltung Berlin, Paula-Thiede-Ufer 21.11.2013 - 15.02.2014

Leipzig 4.5.–3.8.2013
maerzgalerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Hans Aichinger

Hans Aichinger

 

Happy Birthday!

20 Jahre Sammlung Goetz


Anlässlich des Jubiläums öffnet die Sammlung Goetz ihre Archive und zeigt mehr als 50 Arbeiten von zehn Künstlern, die lange Zeit oder noch gar nicht in Ausstellungen zu sehen waren. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten in eigens dafür eingerichteten Künstlerräumen, aber auch einige Neuentdeckungen in spannungsreicher Gegenüberstellung. Dazu gehören u.a. eine frühe figurative Installation von Yayoi Kusama aus dem Jahr 1966, ein großes Schattenspiel von Hans-Peter Feldmann und Skulpturen von Louise Bourgeois aus allen Schaffensphasen. Neben Installationen, Gemälden und Skulpturen werden auch Arbeiten auf Papier präsentiert, die den Ausgangspunkt der Sammlung darstellen.

Künstler: Shuzaku Arakawa, Mária Bartuszová, Louise Bourgeois, Geta Br?tescu, William Copley, Hans-Peter Feldmann, Neil Jenney, Anselm Kiefer, Yayoi Kusama und George Segal.

Ausstellungsdaten:

München 24.10.2013 – 12.4.2014
Sammlung Goetz (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Happy Birthday!

 

Heimrad Prem

Werke aus der Spur-Zeit

Die in dieser Ausstellung vereinten Bilder und Zeichnungen HEIMRAD PREMS sind zwischen 1959 und 1966 entstanden. Sie zeigen den Weg vom „konventionellen“ Duktus des Frühwerks zu feinstofflichen Arbeiten von 1959, den Arbeiten im Facettenstil von 1960, von den stark farbigen und expressiven Werken von 1961/62 bis hin zu den von der Pop Art angeregten flächigen „Paarbildern“ von 1964/65. Es handelt sich um entscheidende, formative Jahre für den jungen Akademieabsolvent und das Mitglied der Ende der 50er Jahre gegründeten Künstlergruppe SPUR. In diesem Zeitraum entdeckt er Bildmotive und Techniken für sich, auf die er in späteren Jahren immer wieder zurückgreifen wird. Wie seine Mitstreiter Lothar Fischer, Helmut Sturm und HP Zimmer befindet er sich im äußerst produktiven Spannungsfeld der eigenen künstlerischen Entwicklung und gleichzeitig der intensiven Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe, die auch als eine Art Schutzraum fungiert gegen Desinteresse und Missachtung durch die damalige Kunstwelt. In seinem Tagebuch notiert Prem: „Vielleicht ist die Gruppe SPUR ein Versuch zu einer kultischen Gemeinde; in dem Sinn, daß wir eine Malerei aufbauen, die wir gegenseitig stützen, die wir selbst tragen, wenn sie schon kein Volk trägt. […] Also sehen wir die Gruppe SPUR als eine Art Seilschaft, die sich aneinander im Notfall stützt, aber auch gemeinsam abstürzen kann. Der einzelne muß trotzdem selber steigen.“ (1964)

Ausstellungsdaten:

München 23.1. - 5.4.2014
Galerie van de Loo (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Heimrad Prem

 

Highlights aus der Sammlung Gunter Sachs

Gunter Sachs war Kunstförderer und Galerist, machte sich als Dokumentarfilmer und Fotograf einen Namen und sammelte moderne Kunst zu einer Zeit, als sich nur wenige in Deutschland dafür interessierten. Die von ihm hinterlassene Kunstsammlung stellt heute ein herausragendes kunsthistorisches Vermächtnis dar. Im Mai 2011 verstarb Sachs völlig unerwartet, ein Enthusiast, der – wie nur wenige – die Wandlungen der Kunst in den letzten fünfzig Jahren verfolgt, erlebt und mitgeprägt hat.

Ausstellungsdaten:

Schweinfurt 15.11.2013 - 30.03.2014
Kunsthalle Schweinfurt (externer Link)

München 18.10.2012 – 20.01.2013
Museum Villa Stuck (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Die Sammlung Gunter Sachs

 

Horizont Jawlensky

Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900–1914

Im Jahr 2014 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Alexej von Jawlensky. Gemeinsam mit dem Museum Wiesbaden ehrt die Kunsthalle Emden dieses führende Mitglied der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ mit einer großen Ausstellung. Im Fokus der Schau stehen der junge Jawlensky und seine Verbindungen zu Künstlerkollegen wie Cézanne, Corinth, van Gogh, Gauguin, Matisse und Munch.

Ausstellungsdaten:

Wiesbaden 14.2.–1.6.2014
Museum (externer Link)

Emden 21.6.–19.10.2014
Kunsthalle Emden (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Horizont Jawlensky

 

Kirchner

Das expressionistische Experiment

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) zählt zu den avantgardistischen Malern des 20. Jahrhunderts, die sich im Medium der Druckgraphik künstlerisch gefunden haben. Für den Mitbegründer der Künstler-Gruppe Die Brücke war der Holzschnitt das wichtigste Experimentierfeld eines neuen expressionistischen Stils.

Akte, Badende, Tanz- und Straßenszenen in der pulsierenden Großstadt Berlin vor dem Ersten Weltkrieg, ein neuer Blick auf den Menschen in den Portraits: innovative Themen der Brücke, die durch den scharfen Schnitt und die harten Kontraste von Schwarz und Weiß gekennzeichnet sind. Kirchner experimentierte in seinen Holz- und Linolschnitten, Lithographien und Radierungen mit lange vernachlässigten Techniken und schuf ein markantes, ausdrucksstarkes Werk. Jedes Blatt wurde von ihm selbst abgezogen, jeder Abzug einzigartig durch eine variierte Farbgebung. Manche Drucke existieren in nur wenigen Exemplaren.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 29.5.2014 - 7.9.2014
Bucerius Kunstforum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Kirchner

 

Kunst und Alchemie

Das Geheimnis der Verwandlung

Künstler hatten sich zu allen Zeiten mit ihrem jeweiligen Umfeld von Wissen beziehungsweise Wissenschaft auseinanderzusetzen, zu dem sie mitunter selbst konkrete Beiträge lieferten. Die Ausstellung widmet sich den Spuren, die dies in den Kunstwerken hinterließ – und noch heute hinterlässt. Aus dem weiten Feld des Wissens konzentriert sie sich auf die Alchemie, mit der sie eine Reihe von Gemeinsamkeiten und Parallelerscheinungen verbindet. Die Nachahmung der Natur, zugleich aber auch deren Vervollkommnung, war ein gemeinsames, wenngleich mit unterschiedlichen Mitteln angestrebtes Ziel. Mit einer Neugier, die nicht selten zu Grenzüberschreitungen führte. Und mit einem Streben nach Perfektion im Wettbewerb mit der Schöpfung erweckten Künstler und Alchemisten viel Bewunderung, aber auch reichlich Misstrauen.

Ausstellungsdaten:

Düsseldorf 4.4. - 10.8.2014
Stiftung Museum Kunstpalast (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Kunst und Alchemie

Art and Alchemy

 

Leonardo da Vinci

Vorbild Natur – Zeichnungen und Modelle

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie Leonardo da Vinci (1452–1519) als Techniker und Erfinder durch Naturbetrachtung zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen gelangte, die er akribisch und mit perfekten Zeichnungen versehen in seinen Notizbüchern festhielt. Diese heute auf viele Bibliotheken verteilten Handschriften dienten in den 1950er Jahren als Vorlage für Modelle, die seine Ideen interpretieren und dreidimensional veranschaulichen. 49 dieser spektakulären Exponate aus dem Museo Nazionale della scienzia e della tecnologia Leonardo da Vinci in Mailand werden in der Ausstellung zu sehen sein, die in Zusammenarbeit mit Universcience in Paris entstand.

Ausstellungsdaten:

München 11.10.2013–3.8.2014
Deutsches Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Leonardo da Vinci

 

Mapping Spaces

Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts

Die Ausstellung »Mapping Spaces« zeigt, dass sich schon in der Frühen Neuzeit eine enge Verbindung von Kunst und Technologie herausbildete. Anhand von zeitgenössischen Kunstwerken, die neue Strategien wie GPS-Ortung und die Vermessung von Landschafts- oder Stadträumen sowie den Transfer von militärischem Wissen in die zivile lltagswelt thematisieren, werden in der Ausstellung parallele Entwicklung in der jüngsten Medien- und Kunstgeschichte aufgezeigt. Leihgaben von renommierten Museen wie dem Prado in Madrid, dem Louvre in Paris, dem Rijksmuseum in Amsterdam oder dem Kunsthistorischen Museum in Wien zeigen darüber hinaus, das Entstehen der »Landschaft« als autonome Gattung der Malerei.

Ausstellungsdaten:

Karlsruhe 12.4.-13.7.2014
ZKM - Museum für Neue Kunst  (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Mapping Spaces

 

Max Slevogt

Neue Wege des Impressionismus

Er gehörte neben Max Liebermann und Lovis Corinth zu den großen Künstlern des deutschen Impressionismus: Max Slevogt.

Als einer der letzten Vertreter der Freilichtmalerei machten ihn vor allem seine Landschaftsbilder berühmt. Inspiriert von den Werken französischer Impressionisten, die in der Regel Paris und die Seine in ihren Bildern darstellten, suchte Slevogt nach Landschaften, die seinem Naturell entsprachen. Da der aus Bayern stammende Künstler des öfteren seinen Sommer in Landau in der Pfalz verbrachte und daher ein besonderes Verhältnis zur südpfälzischen Region pflegte, begann er die Pfalz mit ihren Weinhügeln und Wäldern zu malen.

Ausstellungsdaten:

Mainz 4.5. - 12.10.2014
Landesmuseum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Max Slevogt

 

Miniaturen der Zeit Marie Antoinettes aus der Sammlung Tansey

Die Miniaturensammlung Tansey gehört weltweit zu den größten und bedeutendsten Kollektionen dieser Kunstgattung. Der vorliegende Band ist der fünfte einer Reihe, die diese Sammlung nach epochebezogenen Schwerpunkten vorstellt.

Ausstellungsdaten:

Celle 25.1.2013-ca. Ende 2015
Bomann Museum Celle (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Miniaturen

 

Mondrian. Farbe

Rot, Gelb und Blau sind die Farben, die Piet Mondrians (1872-1944) Werk berühmt gemacht haben. Seit 1921 malte er ausschließlich mit den Primärfarben und kombinierte sie mit weißen Flächen und schwarzen Linien. Nach seinen ersten Erfolgen mit holländischen Landschaften 1900 entwickelte sich Mondrian zum Pionier der Farbfeldmalerei.
Erstmals untersucht die Ausstellung Mondrian. Farbe das zentrale Moment seines Werks. Farbe war für Mondrian zunächst in der Tradition Rembrandts das Material der Wirklichkeit. Sein Frühwerk bestimmten die erdigen Farben der Landschaft. Goethes Farbenlehre lenkte seine Aufmerksamkeit erstmals auf die Primärfarben. Bilder in Blau und Rot zeugen von seiner Beschäftigung mit der Theosophie.

Ausstellungsdaten:

Hamburg 1.2. - 11.5.2014
Bucerius Kunstforum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Mondrian. Farbe

 

Museum Angerlehner

Eine Privatsammlung wird öffentlich

Im Herbst 2013 wird das privat geführte Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels eröffnet. Es präsentiert die private Kunstsammlung von Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner. Der Gründer und Eigentümer der FMT Gruppe, einem global agierenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Industriemontage und des Industrieservice, sammelt seit mehr als dreißig Jahren zeitgenössische Kunst sowohl renommierter als auch junger, aufstrebender Künstler aus Österreich und dem Ausland.

„Mit dem Museum möchte ich einen Rahmen für zeitgenössische Kunst schaffen und meine Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe mich immer als sozialer Unternehmer gesehen und fühle mich in gewissem Maß mitverantwortlich für das kulturelle und soziale Umfeld in meiner Heimatregion“, erläutert Heinz J. Angerlehner seine Beweggründe für das Museumsprojekt. So ist ihm auch eine gute Vernetzung mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen wichtig als Basis für weiterführende Kooperationen und Synergien.

Ausstellungsdaten:

Thalheim bei Wels ab 12.9.2013
Museum Angerlehner (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Museum Angerlehner

 

Mythos Welt

Otto Dix und Max Beckmann

Der Begriff „Neue Sachlichkeit“ wurde 1925 in der Kunsthalle Mannheim durch die gleichnamige Ausstellung von Gustav F. Hartlaub geprägt. Jetzt treten in Mannheim erstmals die beiden großen Künstlerpersönlichkeiten dieser Epoche – Otto Dix (1891–1969) und Max Beckmann (1884–1950) – in einen Dialog. Persönlich sind sie sich wohl nie begegnet, aber als Künstler treffen Dix und Beckmann gemeinsam den magischen Moment: wenn das Gewohnte plötzlich fremd wird und die Welt zum Mythos.
Das Werk beider Maler zeichnet nach dem Ersten Weltkrieg und in Abgrenzung zum Expressionismus ein neuartiges Verhältnis zur Wirklichkeit aus. Dix ist mit seinem kritischen Superrealismus der Protagonist des sogenannten „linken Flügels“ der Neuen Sachlichkeit, während Beckmann in der Balance von reiner Malerei und subjektiver Symbolik seine „transzendentale Sachlichkeit“ entwickelt.
Die Kunsthalle Mannheim präsentiert in „Dix/Beckmann: Mythos Welt“ über 250 Gemälde und Papierarbeiten und feiert mit der großen Ausstellung die Wiedereröffnung ihres Jugendstilflügels (1907) nach einer dreijährigen Generalsanierung. In Kooperation mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München.

Ausstellungsdaten:

Mannheim 22.11.2013–23.3.2014
Kunsthalle Mannheim (externer Link)

München 11.4.–10.8.2014
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Mythos Welt

 

Pompeji

Leben auf dem Vulkan

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung präsentiert eine spektakuläre Ausstellung über die antiken Städte Pompeji und Herculaneum, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. im Moment ihres Untergangs verewigt wurden. Rund 300 Exponate geben einen umfassenden Einblick in das Leben am Hang des Vulkans. Originale Wandmalereien, Bronze- und Marmorskulpturen, sowie Goldschmuck und Silbergeschirr, lassen neben verschiedensten Alltagsgegenständen die Vesuvstätten wieder auferstehen. Berühmte Exponate, wie einer der bronzenen Läufer aus Herculaneum, stehen neben neu entdeckten Objekten der vergangenen Jahre.

Ausstellungsdaten:

München 15.11.2013–23.3.2014
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Pompeji

 

Provokation!

Goya, Daumier, Yongbo Zhao. Kritiker und Spötter ihrer Zeit

D ie Ausstellung »Provokation!« bringt drei Künstler aus verschiedenen Jahrhunderten, Kritiker und Spötter ihrer Zeit, im Kallmann-Museum zusammen. Neben Arbeiten von Francisco
de Goya und Honoré Daumier sind großformatige Gemälde sowie Radierungen des chinesischen Malers Yongbo Zhao zu sehen. Die gezeigten Arbeiten setzen sich kritisch mit den politischen und sozialen Umständen ihrer jeweiligen Zeit auseinander. Dabei lassen die verwendeten künstlerischen Mittel wie die Satire, die Karikatur und die Groteske Gemeinsamkeiten über die Epochen und kulturellen Grenzen hinweg erkennen, die die Künstler voneinander trennen.

Ausstellungsdaten:

Ismaning 14.2. - 20.4.2014
Kallmann-Museum (externer Link)

Bad Saulgau 12.10.–8.12.2013
Altes Kloster  (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Provokation! Goya, Daumier, Yongbo Zhao

 

Reisenotizen

Barbara Klemm - Fotografien. Johann Wolfgang Goethe - Zeichnungen

Die Zeichnungen von Goethe dokumentieren Orte und Landschaften seiner Reisen und auch die alltägliche Umgebung in Frankfurt und Weimar.Barbara Klemm kreuzte immer wieder die Wege Goethes und fotografierte Motive, die der Dichter ebenfalls gezeichnet hatte. Extra für diese Ausstellung und mit Blick auf die über 50 gezeigten Goethe­-Grafiken folgt die Fotografin erneut den Spuren des Dichters.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar konzipiert und Anfang 2015 auch in Weimar gezeigt.

Ausstellungsdaten:

Bad Homburg v.d. Höhe 16.3. - 9.6.2014
Museum Sinclair-­Haus, Altana-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Reisenotizen

 

Rembrandt Bugatti

Rembrandt Bugatti (1884-1916) zählt zu den bemerkenswertesten und künstlerisch eigenständigsten Bildhauerpersönlichkeiten im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Bis zu seinem Freitod mit 31 Jahren schuf er ein etwa 300 Werke umfassendes Œuvre, das in seiner plastischen Intensität und morphologischen Vielfalt ohne Parallele ist. Obgleich in vielen großen Museen der Welt, insbesondere in Frankreich und den USA, vertreten und auf dem Kunstmarkt mit seinen Hauptwerken im Millionenbereich bewertet, ist Rembrandt Bugatti dem hiesigen Publikum weitgehend unbekannt. Die Ausstellung der Nationalgalerie ist die erste Einzelausstellung seines Schaffens in Deutschland überhaupt.

Ausstellungsdaten:

Berlin 28.3. - 27.7.2014
Alte Nationalgalerie (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Rembrandt Bugatti

Rembrandt Bugatti

 

Starke Schnitte - Karl Schmidt-Rottluff

Holzschnitte aus der Sammlung des Brücke-Museums Berlin

Karl Schmidt-Rottluff hat nicht nur ein bedeutendes malerisches Werk hinterlassen, er ist auch einer der herausragenden Druckgrafiker des Expressionismus. Insbesondere seine Holzschnitte liefern einen entscheidenden Beitrag zur Grafik der Moderne. Die Ausstellung gibt Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt des Künstlers, vermittelt seine künstlerische Entwicklung und vertieft das Verständnis seines Gesamtwerks.

Ausstellungsdaten:

Berlin 30.11.2013 – 23.2.2014
Brücke-Museum (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Starke Schnitte. Karl Schmidt-Rottluff

 

Still bewegt

Videokunst und Alte Meister

Die Ausstellung „Still bewegt. Alte Meister und Video-Stillleben“ zeigt das klassische Stillleben in über 50 barocken Gemälden u.a. von Willem Kalf und Pieter Claesz und stellt ihnen Videoarbeiten von zeitgenössischen Künstlern wie Christoph Brech, Gabriella Gerosa, Ori Gersht und Sam Taylor-Johnson gegenüber.

Ausstellungsdaten:

Bad Homburg v. d. Höhe 13.10.2013 – 23.2.2014
Museum Sinclair-Haus, ALTANA-Kulturstiftung (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Still bewegt

 

The best car in the world.

Rolls-Royce Motor Cars in der BMW Welt

“Strive for perfection in everything you do. Take the best that exists and make it better. When it does not exist, design it.”

Perfektion – nichts weniger als das zeigt den Anspruch von Sir Henry Royce und Charles Rolls, den Gründern des Unternehmens Rolls-Royce. Dieser Ausspruch von Henry Royce ist Leitspruch der Marke und gilt bis heute. Auch in der Ausstellung von Rolls-Royce Motor Cars, die Sie ab sofort in der BMW Welt besuchen können, steht der erste Satz dieses Leitmotivs in großen, silberfarbenen Lettern geschrieben.

Der offene und großzügige Raum beherbergt die erste dauerhafte Ausstellung außerhalb von Großbritannien. In ihr verbindet sich die einzigartige über 100-jährige Geschichte mit aktuellen Entwicklungen. Zwei Modelle der aktuellen Rolls-Royce Baureihen werden hier präsentiert: eines am Eingang des Schauraums und eines auf dem sich drehenden Podest in der Mitte des Ausstellungsbereichs.

Ausstellungsdaten:

München
BMW Welt (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Rolls-Royce

Rolls-Royce

Rolls-Royce Motor Cars

 

Vernis Martin

Französischer Lack im 18. Jahrhundert

Erstmalig widmet sich eine umfassende Ausstellung dem Wirken der Martins und ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung der europäischen Lackkunst. Berühmt für ihre täuschende Nachahmung der bewunderten ostasiatischen Lackarbeiten, wandten sie sich seit den vierziger Jahren zunehmend von den fernöstlichen Vorbildern ab, leiteten eine Erweiterung des Farbspektrums ein und entwickelten unter dem Einfluss der Goldschmiedekunst völlig neue Ziertechniken. In der Hinwendung zu den Motiven der zeitgenössischen französischen Kunst vollendete sich die von den Martins begründete Emanzipation vom asiatischen Modell. Doch erst die Härte und Transparenz des nach ihrem patentierten Verfahren hergestellten Lacks ermöglichten die außergewöhnliche Vielfalt und Qualität ihrer Arbeiten, das von ihnen im kleinen Format eingesetzte Papiermaché die Herstellung vielgestaltig formbarer und schwebend leichter Lackbijoux.

Ausstellungsdaten:

Museum für Lackkunst 13.10.2013–12.1.2014
Münster (externer Link)

Musée des Arts Décoratifs 12.2.–8.6.2014
Paris (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Vernis Martin

 

Wunderkind – Der Bildhauer Hans Juncker

Das Werk Hans Junckers markiert auf europäischem Niveau den Übergang von der Spätrenaissance zur Barockkunst in Süddeutschland. Für die Ausstellung unterzogen renommierte Experten Quellen und Werke einer kritischen Würdigung. Es entsteht eine neue Sicht auf die faszinierende wie geheimnisvolle Künstlerpersönlichkeit. Neben den Hauptwerken und zahlreichen Leihgaben sind Skulpturen und Grabdenkmäler aus der Werkstatt Hans Junckers zu sehen, die seit ihrer Zerstörung 1944/45 in Aschaffenburg als verschollen galten. Sie wurden wiederentdeckt und aus hunderten von Bruchstücken rekonstruiert. An drei Ausstellunsgorten werden unterschiedliche Fragestellungen beleuchtet: Schlossmuseum, Schlosskapelle und Stiftskirche St. Peter und Alexander.
Die Ausstellung findet in Kooperation der Museen der Stadt Aschaffenburg mit der Bayerischen Schlösserverwaltung statt.

Ausstellungsdaten:

Aschaffenburg 10.5. - 7.9.2014
Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg (externer Link)

Katalog zur Ausstellung:

Der Bildhauer Hans Juncker